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Die Natur folgt ihren eigenen Regeln und genau darin liegt ihre Stärke: Wenn wir ihr vertrauen, entsteht ökologisch sinnvolles Design.
Bei Gartenprojekten besteht häufig der Wunsch nach schnellem Wachstum, einheitliche Blütenfarben und kontrollierbaren Resultaten. Begleitvegetation, oft etwas abschätzig als Unkraut bezeichnet, ist unerwünscht und wird entfernt. Das mag auf den ersten Blick nach durchdachtem Design aussehen, ist aus ökologischer Sicht aber eigentlich ein Verlust.
Um schnelle und perfekte Ergebnisse zu erzielen, werden häufig Stecklinge eingesetzt. Sie sind schnell «erwachsen», sind farblich oder geschmacklich identisch mit ihrer Mutterpflanze und stehen oft früher in der Blüte. Allerdings birgt diese Gleichheit auch Gefahren, denn es handelt sich um exakte Klone der Mutterpflanze. Das bedeutet, dass sie auch alle Krankheiten oder allfälligen Stress übernehmen.
Wir sind Bioterra-zertifiziert und setzen in unseren Gärten konsequent auf die Samenzucht. Samen entstehen durch Bestäubung, wobei sich die Erbinformationen zweier Pflanzen verbinden. Dadurch entsteht Vielfalt. Individuelle Pflanzen wachsen mit eigenen Stärken, Eigenschaften und einer höheren Widerstandsfähigkeit. Diese genetische Diversität ist die Grundlage für einen gesunden, langlebigen und robusten Wuchs.
Samenzucht garantiert also Vielfalt und Dynamik. Eine Rose kann dadurch etwas heller oder eine Staude etwas höher als geplant ausfallen. Doch genau diese Unvorhersehbarkeit macht einen lebendigen, gesunden Garten aus. «Form Follows Flora» ist nicht ohne Grund unser Slogan: Wir vertrauen der Natur und lassen Pflanzen den Raum, den sie benötigen, um sich zu entwickeln.
Möchten Sie mehr über die Gestaltung und den Bau eines nachhaltigen Gartens erfahren oder benötigen Sie unsere Expertise zu einem bestimmten Thema? Ich freue mich auf Ihr Projekt.
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